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Am vergangenen Sonntag war die Gustav-Jakob-Höhle bei Grabenstetten auf der Schwäbischen Alb trotz blauen Himmels und großer Hitze matschig und voller Pfützen. Die Gewitter der letzten Tage sorgten für Zweifel im Organisationsteam. Doch die 26 Mädchen und Jungen im Alter von 8 bis 13 Jahren sehnten sich schon lange auf dieses Abenteuer.
Eine Gruppe von 7 Pfadfinder wanderten bereits am Samstag trotz des starken Regens zur Ruine Hofen. Dort übernachteten sie unter freiem Himmel und legten ihr Pfadfinderversprechen ab.
Ausgerüstet mit Helmen und zahlreichen Taschenlampen gingen dann beide Gruppen am Sonntagmorgen durch die Höhle. Für viele Pfadfinder war es das erste mal eine so lange und durchweg enge Höhle zu bezwingen. Doch die Herausforderung schafften alle Jungen und Mädchen mit Bravour. Am Tageslicht angekommen wurde der Schmutz vom Körper gekratzt und die Hände gewaschen, um dann am Lagerfeuer zu grillen. Gestärkt ging es auf schmalen Pfaden den steilen Hangwald hinab nach Schlattstall. Flori und Achim entdeckten sogar einen Feuersalamander.
In Schlattstall angekommen gab es die einmalige Gelegenheit beim Präsidenten des Ziegenzuchtvereines frische Ziegenmilch zu kosten und einiges Wissenswertes über die Tiere zu erfahren. Anschließend ging es weiter zum Goldloch, einer Höhle aus der ein Bach fließt. Leider konnten die Höhle nicht besichtigt werden, da der Bach zu viel Wasser führte. Dies war jedoch vorteilhaft für die Teilnehmer die sich in das eiskalte Wasser zum Baden wagten. Unter ihnen war kein einziger Leiter, diesen war das Wasser viel zu kalt.
Am Bahnhof von Oberlenningen angekommen wurden die Eisvorräte des Bahnhofskisoks geplündert, bevor es mit Bus und Bahn zurück nach Wernau ging.
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