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Bei bestem Wetter fand dieses Jahr das Skiwochenende der Pfadfinder erstmals in Dalaas, nahe dem Skieldorado Arlberg statt. Insgesamt 33 Jugendliche und junge Erwachsene nahmen an der Fahrt am dritten Adventswochenende teil.
Der „Verein gegen unterdrückte Lebensfreude“ aus Köngen war so freundlich die Berghütte in Dalaas an uns zu vermieten, schickte allerdings den Aufpasser Brösel – genannt der Hausmeister mit, der bei Problemen jeglicher Art beliebter Ansprechpartner war. Besonders auffällig war seine Abneigung gegenüber dem PKW, denn nur einem Fahrer war es erlaubt den Weg vom Tal zur Hütte hochzufahren. Alle anderen Teilnehmer mussten den beschwerlichen Anstieg in der Dunkelheit samt Gepäck zu Fuß meistern. Gegen 22 Uhr war jedoch auch diese Hürde von allen genommen und nachdem sich alle mit dem Charme des Heustadels angefreundet hatten, ein Platz für die Nacht gefunden war, konnte das abendliche Vesper-Buffet aufgebaut werden. Nach dem Essen tanzte der Küchendienst polonaiseartig durchs Haus und je später der Abend wurde, desto vergnüglicher wurde zu Gitarrenmusik gesungen. Dabei traten ungeahnte Talente zutage, die am zweiten Abend bei einem Sing Wettbewerb erneut unter Beweis gestellt wurden.
Im Mittelpunkt der Tagesprogramme standen nach dem Frühstück um 9 Uhr, Stunden des intensivsten Skifahr- und Snowboardgenusses in St. Anton bzw. in Lech/Zürs. Die Schneeschicht war bisweilen nicht ganz so mächtig, dafür entschädigte das sonnige warme Wetter mit einer atemberaubenden Fernsicht. Auch wenn die Bilder das nicht vermuten lassen.
Schweren Herzens musste am Sonntagabend die Heimreise angetreten werden, jedoch mit einem gemeinsamen Abschlussessen im Mohren in Leutkirch, so dass alle erschöpft aber satt und glücklich zuhause ankamen.
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